Im Alter von vier Jahren wird Jane wieder in ihre Familie eingegliedert. Aus Gründen, die sie selber nicht mehr wiedergeben kann, lebte sie die Jahre davor in Heimen und Pflegefamilien.
Ihre Mutter hat mittlerweile einen neuen Lebensgefährten, der Kontakt zum leiblichen Vater wird Jane strikt untersagt. Von Beginn an ist das Mädchen ihrem Stiefvater Richard ein enormer Dorn im Auge, ihm gefällt weder die Tatsache das Kind eines anderen Mannes ernähren zu müssen, noch das südliche Aussehen Janes. Die rassistischen Ansichten des Stiefvaters legen den Grundstein für die folgende, jahrelange Tyrannei.
Jane ist massivsten körperlichen Misshandlungen ausgesetzt und wird parallel dazu sexuell missbraucht. Weder Freunde, Lehrer oder Nachbarn werden auf das Leid des Mädchens aufmerksam. Ihre Mutter ist dem Mann absolut hörig und wird bei einem Einlenken ihrerseits ebenso mit Gewalt unterdrückt.
Erst im Alter von 21 Jahren gelingt es Jane sich aus der Spirale der Gewalt zu entziehen und sich gegen ihren Stiefvater aufzulehnen.
Das Lesen des Buches fällt aufgrund des Themas überwiegend sehr schwer, doch ist es in Zeiten wachsender, häuslicher Gewalt ein eindeutiges Plädoyer die Augen offen zu halten und im Verdachtsfall einzuschreiten.
Ich gebe dem Buch 5 Sterne.
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