Dieser Roman ist so besonders, da er aus einer völlig neuen Perpektive das Thema Holocaust und Fremdenhass aufgreift.
Bruno ist nicht jüdisch, sein Vater wurde als Aufseher in das Konzentrationslager versetzt. Dort ist Bruno sehr einsam, andere Kinder gibt es nicht. Die Aussicht aus seinem Kinderzimmerfenster offenbart ihm das wahre Paradies, viele Menschen und Kinder und alle dürfen den ganzen Tag ihre Pyjamas anbehalten. Doch leider ist es ihm verboten diese Menschen zu besuchen, geschweige denn überhaupt über sie zu sprechen.
Auf einem seiner Streifzüge entdeckt Bruno einen Zaun. Auf der anderen Seite sitzt ein kleiner Junge, Schmuel. Die beiden kommen ins Gespräch und der Grundstein für eine Freundschaft ist schnell gelegt.
Fortan besucht Bruno seinen neuen Freund regelmäßig, bringt ihm zu essen und zu trinken.
Eines Tages ist Schmuel sehr aufgelöst, sein Vater ist verschwunden. Bruno zögert nicht lange seinem Freund bei der Suche zu helfen und klettert durch den Zaun...
'Der Junge im gestreiften Pyjama' ist absolut lesenswert und Pflichtlektüre für jeden, der sich mit dem Thema Holocaust beschäftigt. Der Roman ist in 25 Sprachen übersetzt und mittlerweile auch verfilmt worden.
Ich vergebe 5 Sterne.
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